Bundestagswahl in Deutschland

Hast Du Dich mit den Ergebnissen der deutschen Bundestagswahl schon vertraut gemacht ?

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Viele Grüße

Andreas

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Wann haben wir aufgehört, uns selbst zu feiern ?

Jedes Kind feiert sich selbst – dauernd. Es vergehen nur wenige Minuten am Samstag Nachmittag, dann kommt eines meiner Kinder auf mich zugelaufen „Papa, schau, Papa, komm mal her, schau was ich gemacht habe – schau was ich kann. Oder: ich führe Dir etwas vor – schau her, Papa!“

Und ich schaue hin – schaue, was mein Kind mir präsentieren möchte, wovon es so begeistert ist.

Diese Begeisterungsfähigkeit von Kindern ist absolut faszinierend. Auch und gerade die Begeisterungsfähigkeit steckt an, die Kinder gegenüber sich selbst und ihrer Entwicklung zeigen. Sie feiern jede neue Fähigkeit, jede neue Erfahrung, jede neue Erkenntnis. Und alle anderen sollen dabei zuschauen, die Eltern, Geschwister und Freunde sollen dabei sein, wie sie ihre neue Fähigkeit ausprobieren und zelebrieren.

Einfach erfrischend, positiv und so optimistisch – zugleich freundlich und ansteckend!

Dann überlege ich – wann habe ich, wann hast Du, wann haben wir Erwachsenen eigentlich verlernt, uns so regelmäßig und begeisternd selbst zu feiern ?

Wie oft machen, bauen, schreiben, erfahren wir etwas Großartiges … wem erzählen wir davon ?

Zu wem sagen wir, „schau her was ich gemacht, schau her was ich gebaut und geschrieben habe. Ist das nicht toll, ist das nicht großartig ? Schau mir zu, was ich kann, schau hin, was ich geleistet habe !“

Es muss dabei nicht um große Dinge, tiefgreifende Ereignisse gehen – aber: wann warst Du das letzte Mal so richtig stolz auf Dich – auch auf die kleineren „Siege“ und Errungenschaften ?

„Ich bin heute Rad gefahren, ich war heute im Fitnessstudio. Oder: ich habe heute den Rasen gemäht und alle Büsche zurückgeschnitten. Oder: ich habe heute Frühstück, Mittagessen und Abendessen für sechs Personen gemacht – und es hat toll geschmeckt.“

Nein, das sagt man nur selten, wenn überhaupt. Man behält das für sich, wenn überhaupt ein positives Selbstgespräch in diese Richtung stattfindet. Oder wie ist das bei Dir ?

Möglicherweise sagst Du dann vielmehr “Ich hätte es noch besser machen können. Es ist noch nicht gut, noch nicht schnell genug. Oder: ich sollte es noch mehr in die Richtung versuchen, wie es der Nachbar offensichtlich hinbekommt.“

Wann haben wir den Schalter umgelegt von: „schau her, schau, was ich kann“ zu: „es ist nicht gut genug, ich muss noch besser werden – verglichen mit anderen muss ich noch zulegen.“

Nein, so geht das nicht. Wir erzählen uns damit einen Unfug. Wir müssen aufhören, uns solche Geschichten zu erzählen – und dann sogar noch daran zu glauben.

Es wird Zeit, dass wir uns selbst wieder regelmäßig feiern und über uns begeistern. So, wie wir es früher als Kinder ausführlich zelebriert haben.

Ich arbeite daran. Machst Du mit ?

Wie kannst Du Schreibkompetenz aufbauen ?

Wenn du Schreibkompetenz aufbauen möchtest, schlage ich Dir vor, dass Du Dir persönlich ein System aufbaust, auf Basis dessen Du regelmäßig an Deiner Schreibkompetenz arbeiten kannst. Dieses System könnte – vereinfacht gesprochen – wie folgt aussehen:

  1. Regelmäßig Artikel / Bücher lesen. Bei den Artikeln / Büchern kann es um Themen gehen, zu Deinen Du auch schreiben möchtest, muss aber nicht. Grundsätzlich geht es hier darum, dass Du Erfahrungen sammelst, wie geschrieben wird. Durch Beobachten, Lesen bekommst Du zunehmend ein Gefühl dafür, wie das Produkt “das veröffentlichte Werk” aussieht.
  2. Regelmäßig Schreiben. Um Schreibkompetenz zu entwickeln, solltest Du sehr regelmäßig üben. D.h. Du nimmst Dir vor, bspw. täglich ein bestimmtes Pensum (bspw. eine bestimmte Anzahl Wörter) aufzuschreiben. Dabei gibt es keine Ausreden. Damit übst Du ganz praktisch Deine Schreibkompetenz ein.
  3. Tausche Dich regelmäßig mit Gleichgesinnten aus. Zeige Deine Schreibübungen anderen, die möglicherweise ähnliche Interessen haben und hole Dir Feedback ein. Allein schon die Selbstverpflichtung und/oder die Verpflichtung den Gleichgesinnten gegenüber, motiviert Dich dazu, am Ball zu bleiben und zu schreiben. Denn Du sagst Ihnen, Du schreibst etwas, dann gibt es für Dich auch keine wirklichen Ausreden. Außerdem könnt Ihr Euch auch gegenseitig Themen vorgeben, über die geschrieben werden sollte.

Memento mori – Erinnere Dich daran, dass Du sterben wirst. Oder: Nutze bewusst Deine Zeit.

„Bereite Dich in Gedanken auf das Ende Deines Lebens vor. Verschiebe nichts. Gleiche täglich die Bilanz Deines Lebens aus… Derjenige, der sich des Endes seines Lebens täglich vergegenwärtigt, ist nie in Zeitnot.“ – Seneca.

Jeder Mensch verfügt tagtäglich über ein identisches Zeitkontingent auf Erden – genau 24 Stunden. Entscheidend ist es daher, bewusst zu entscheiden, wofür wir dieses Zeitkontingent einsetzen. „Ich habe keine Zeit“ – das stimmt nicht. „Ich habe dafür keine Zeit bzw. Ich nehme mir dafür keine Zeit“ – korrekt: Es ist mir nicht wichtig genug, dafür möchte ich meine Zeit nicht investieren. Ich investiere meine gegebene Zeit auf Erde bewusst für bestimmte Aktivitäten, die ich alleine festlege.

Mit „memento mori“ finde ich einen Weg, mich meiner Sterblichkeit regelmäßig zu erinnern. Ich will nie vergessen: es könnte jeden Moment vorbei sein.

Die Stoiker schätzen diesen Gedanken als belebend – und sie haben Recht. Sich an diese Tatsache zu erinnern, ist aus Sicht der Stoiker eine der wichtigsten und entscheidenden Aufgaben des Menschen.

Nicht überraschend ist daher, dass eine von Senecas Biographien lautet „Jeden Tag sterben“. Letztlich ist es Seneca, der uns drängt, zu uns selbst zu sagen „Es könnte sein, dass Du morgen nicht mehr aufwachst.“, wenn wir abends ins Bett gehen und „Es könnte sein, dass Du zum letzten Mal geschlafen hast“, als Erinnerung an unsere Sterblichkeit, wenn wir morgens aufwachen. Ein anderer Stoiker, Epictetus, drängte seine Studenten: „Behalte den Tod täglich vor Augen, gleichzeitig mit allem, was Dir schlimm erscheint – dadurch wirst du nie eine schlechte Gedanken oder übertriebene Wünsche haben.“ In Meditationen schrieb Marcus Aurelius „Es könnte sein, das du das Leben genau jetzt verlassen könntest. Denke daran, wenn Du entscheidest, was Du als nächstes tust, sagst oder denkst.“ Das ist eine Erinnerung daran, das Leben im JETZT bewusst und positiv zu LEBEN, und nicht abzuwarten.

Zusammenfassung:

Mit der regelmäßigen Erinnerung an „Memento mori“ erzeuge ich positive Gedanken zur Priorisierung und Bedeutung meines täglichen Handelns.

Die Bedeutung von externen Faktoren, äußeren Einflüssen und Einwirkungen, die um mich herum geschehen und passieren, kann ich dadurch in die richtigen Perspektive rücken. Ich kann die Wichtigkeit und Dringlichkeit von Themen besser einordnen und priorisieren, d.h. dafür Zeit investieren – oder eben nicht.

Zeit ist als ein Geschenk zu behandeln, sie sollte nicht verschwendet werden für Unwichtiges und Triviales. Der Tod macht das Leben nicht sinnlos, sondern vielmehr zielgerichtet und erfüllt. Und glücklicherweise müssen wir nicht sterben, um das Positive darin zu sehen. Es reicht aus, wenn wir uns einfach daran erinnern und uns damit näher an das Leben heranbringen, das wir leben möchten.

Wie kannst Du am besten Deutsch lernen?

Da es Dir wichtig ist zu erfahren, wie man “am besten” Deutsch lernt, bist Du bei mir genau richtig.

Denn mir geht es nicht darum, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Deutsch zu lernen, sondern welches System am besten (d.h. für mich: am effizientesten) geeignet ist, Deutsch zu lernen.

Ich beziehe mich dabei auch auf meine Lernerfahrungen zuletzt insbesondere für Italienisch und Spanisch.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass der Spracherwerb am effizientesten möglich ist über das Lesen von Artikeln und Büchern (beginnend bei sehr leichten/kurzen Artikeln, dann zunehmend schwerer).

Es sollten Artikel sein, die Dich inhaltlich interessieren, so dass Du aktives Interesse und den Willen hast, den Artikel zu verstehen – auch dann, wenn Du nicht gleich jedes Wort verstehst, und einige/viele Worte sogar nachschlagen musst, um den Zusammenhang herzustellen.

Erst wenn Du dann ein Grundverständnis der Sprache und der verwendeten Sprachmuster hast, kann es dann zunehmend Sinn machen, sich die Sprache auch anzuhören, bspw. über Podcasts. Von Filmen würde ich abraten, dort wird für Anfänger, auch für Intermediates, für meine Begriffe zu undeutlich und zu schnell, ggf. auch im Dialekt gesprochen.

In diesem Sinne werde ich in diesem Blog regelmäßig Artikel einstellen, welche Dich hoffentlich interessieren. Wenn Du dann das Interesse hast, die Texte zu verstehen, wird der Spracherwerb dadurch deutlich unterstützt.

Dankbar bin ich Dir vor Deine Anregungen. Gerne kann ich schwierigere oder auch leichtere Artikel einstellen. Auch wenn Du zu bestimmten Themen etwas lesen möchtest, um Dein Vokabular in diesem Bereich zu erweitern, gehe ich gerne darauf ein.

ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

Du interessierst Dich für Wein, hast aber noch keine Erfahrungen damit gemacht ? Probier es aus!

Wein ist ein individueller Genuss.

Das heißt, gut ist, was Dir persönlich schmeckt.

Natürlich gibt es öffentliche Meinungen zu bestimmten Weinen, Bewertungen von Experten, Besprechungen zu bestimmten Jahrgängen oder Rebsorten.

Wenn Du Dich ganz neu diesem Thema näherst, solltest Du zunächst mal erforschen, welche Art von Wein Dir besonders gut schmeckt.

Wie schichtest Du Dein Ausprobieren am besten ab ?

  1. Schmeckt Dir Rot- oder Weißwein besser ? Sortenreiner Rot- oder Weißwein: der Rotwein ist aus einer Rebsorte gekeltert, welche rote Beeren trägt, der Weißwein ist aus einer Rebsorte gekeltert, welche weiße Beeren trägt.
  2. Magst Du vielleicht einen kühlen Rose ? Rosewein: gekeltert aus roten Beeren, aber anderes Herstellungsverfahren, was den Beerensaft hellroter aussehen lässt.
  3. Vielleicht hast Du auch besonderen Gefallen an einem schönen Cuvee? Cuvee: Mischung aus verschiedenen Rebsorten – entweder roten Beeren oder weißen Beeren.
  4. Magst Du den Wein lieber trocken oder süß ? Restsüße: der jeweilige Wein kann in einer Bandbreite zwischen Trocken und Süß ausgebaut sein. Dabei bedeutet ein trockener Wein eine geringe Restsüße (sehr geringer Zuckergehalt), ein süßer Wein eine eher hohe Restsüße.
  5. Bevorzugst Du den Geschmack bestimmter Rebsorten, die Du durchprobieren solltest, bspw. Merlot, Pinot Noir, Chardonnay, Riesling ? Sortenrein ausgebaute Weine zeigen in der Regel auf dem Etikett die Rebsorte an. Bei Cuvees wird grundsätzlich auf dem Etikett angegeben, welche Rebsorten im Cuvee gemischt wurden.

Probiere für Dich aus und stelle fest, welchen Wein Du bevorzugst. Lass Dich gerne inspirieren von Dritten – aber schmecken sollte er Dir !

Wein

Nutze den Tag!

„The clock is running. Make the most of today. Time waits for no man. Yesterday is history. Tomorrow is a mystery. Today is a gift. That’s why it is called the present.“

Die kleinen Schritte zählen – jeden Tag und in der Gegenwart.

Aktivitäten, die ich ausschließlich unter meiner eigenen Kontrolle habe.

Ich kann bestimmen, was ich nach dem Aufstehen morgens als Erstes tue, was als Zweites und so weiter. Ich denke ausschließlich über kleine Aktivitäten, kleine Schritte für jeden Tag nach.

Wenn ich diese Aktivitäten nach und nach absolviere und erledige, habe ich meinen bestmöglichen Beitrag zur Erreichung meiner Ziele geleistet und alles Andere liegt nicht mehr in meiner Hand.

Darum brauche ich mir darüber auch keine Sorgen zu machen…